Kinder verbringen viel Zeit im Freien und sind dabei der UV-Strahlung der Sonne besonders ausgesetzt. Ihre Haut ist deutlich empfindlicher als die von Erwachsenen, da sich der UV-Eigenschutz in den ersten Lebensjahren erst noch entwickeln muss. Ein Großteil der gesamten UV-Strahlung, die ein Mensch im Laufe seines Lebens aufnimmt, erfolgt bereits in der Kindheit. Zu viel UV-Strahlung kann die Haut nachhaltig schädigen, das Risiko für Hautkrebs erhöhen und kurzfristig zu Beschwerden wie Sonnenbrand oder Hitzereaktionen führen.
Auch wenn der Himmel bewölkt ist, erreicht ein großer Teil der UV-Strahlung die Haut – bis zu etwa 80 Prozent können durch die Wolken dringen. Deshalb ist Sonnenschutz nicht nur bei strahlendem Sonnenschein wichtig.
Zur besseren Orientierung hat die Weltgesundheitsorganisation den sogenannten UV-Index eingeführt. Dieser wird täglich zum Beispiel in Wetterberichten oder online veröffentlicht und zeigt an, wie stark die UV-Strahlung an einem bestimmten Tag ist:
Wichtig: Chemische Sonnencreme schützt die Haut vor UV-Strahlung, wirkt aber nicht sofort. Tragen Sie sie daher etwa 20 bis 30 Minuten vor dem Aufenthalt in der Sonne auf.
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Quellen:
Dr. med. Anne Katrin Rothe, Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention, Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit, Weltgesundheitsorganisation