Vertrauensvolle Betreuung von Teenagern & Jugendlichen

Ein geschützter Raum für alle Fragen des Erwachsenwerdens

Die Phase des Übergangs vom Kind zum jungen Erwachsenen bringt ganz eigene gesundheitliche, körperliche und emotionale Fragen mit sich. In dieser oft turbulenten Umbruchphase verändern sich nicht nur der Körper, sondern auch die Bedürfnisse an die medizinische Begleitung. Für Teenager schaffe ich in meiner Praxis am Goetheplatz einen geschützten, vertraulichen Rahmen, in dem wir offen über alle relevanten Themen sprechen können.

 

Ob es um körperliche Veränderungen, Fragen zur Hautgesundheit, psychosomatische Beschwerden oder den allgemeinen Entwicklungsstand geht – ich stehe meinen jungen Patienten als einfühlsame Ratgeberin zur Seite.

 

Meine medizinische Betreuung stimme ich exakt auf die Anforderungen dieser Altersstufe ab. Dazu gehören insbesondere die wichtigen Jugendvorsorge-Untersuchungen (J1 und J2) sowie die Überprüfung und Auffrischung beim Impfschutz. Eine vollständige Übersicht über mein gesamtes medizinisches Angebot finden Sie auf der übergeordneten Seite Leistungen.

Haben Sie Fragen?

Vereinbaren Sie telefonisch direkt bei mir einen Termin. Ich bin gerne für Sie da – persönlich, einfühlsam und gut erreichbar.

Ihr Kinderarzt München | Dr. med. Anne Katrin Rothe

FAQ: Häufige Fragen und Eltern-Ratgeber

Was wird bei der J1 untersucht?

12. bis 14. Lebensjahr: Untersuchung des allgemeinen Gesundheitszustands und der Wachstumsentwicklung, der Organe und des Skelettsystems, Erhebung des Impfstatus, Untersuchung des Stands der Pubertätsentwicklung, der seelischen Entwicklung und des Auftretens von psychischen Auffälligkeiten, von Schulleistungsproblemen und gesundheitsgefährdendem Verhalten (Rauchen, Alkohol- und Drogenkonsum), Beratung auf Grundlage des individuellen Risikoprofils des Jugendlichen zu Möglichkeiten und Hilfen zur Vermeidung gesundheitsschädigender Verhaltensweisen und Tipps für eine gesunde Lebensführung.

Was wird bei der J2 untersucht?

16. bis 17. Lebensjahr: Erkennen bzw. die Behandlung von Pubertäts- und Sexualitätsstörungen, von Haltungsstörungen, Kropfbildung bis hin zur Diabetes-Vorsorge, Beratung bei Fragen des Verhaltens, der Sozialisation, der Familie und der Sexualität sowie der Berufswahl bzgl. Allergien. 

Mein Teenager trinkt Alkohol - ist er alkoholsüchtig?

Viele Jugendliche kommen im Alter von etwa 14 bis 15 Jahren erstmals mit Alkohol in Kontakt, und der erste Rausch tritt durchschnittlich mit 16 Jahren auf. Studien zeigen, dass rund 70 % der 12- bis 17-Jährigen schon einmal Alkohol probiert haben – gleichzeitig verzichtet etwa ein Drittel in diesem Alter vollständig darauf. Etwa 14 % der Jugendlichen trinken mindestens einmal pro Woche Alkohol, und rund 5 % konsumieren Mengen, die selbst für Erwachsene gesundheitlich riskant wären. Laut Alkoholsurvey der BZgA berichten 17 % der 12- bis 17-Jährigen und 44 % der jungen Erwachsenen (18–25 Jahre), sich mindestens einmal im Monat zu betrinken.

Kinder und Jugendliche reagieren besonders empfindlich auf Alkohol. Aufgrund ihres geringeren Körpergewichts steigt der Alkoholspiegel im Blut schneller und stärker an als bei Erwachsenen. Gleichzeitig baut der jugendliche Körper Alkohol langsamer ab, weil die dafür benötigten Enzyme noch nicht vollständig ausgereift sind. Getränke mit Kohlensäure oder Zucker – wie Alcopops – gelangen zudem besonders schnell ins Blut.

Regelmäßiger Alkoholkonsum in jungen Jahren erhöht das Risiko, später ein problematisches oder suchtgefährdendes Trinkverhalten zu entwickeln. Besonders ungünstig ist es, wenn Kinder bereits mit etwa 12 Jahren wöchentlich Alkohol konsumieren. Mit zunehmendem Alter und guter Aufklärung können Jugendliche jedoch lernen, verantwortungsvoller mit dem Thema umzugehen.

Regelmäßiger Alkoholkonsum in jungen Jahren erhöht das Risiko, später ein problematisches oder suchtgefährdendes Trinkverhalten zu entwickeln. Besonders ungünstig ist es, wenn Kinder bereits mit etwa 12 Jahren wöchentlich Alkohol konsumieren. Mit zunehmendem Alter und guter Aufklärung können Jugendliche jedoch lernen, verantwortungsvoller mit dem Thema umzugehen.

Quelle: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit

Braucht mein Teenager Jod?

Jod ist für Jugendliche besonders wichtig, da es eine zentrale Rolle für Wachstum, Stoffwechsel und Gehirnentwicklung spielt. In der Pubertät benötigt der Körper ausreichend Jod, um die Schilddrüsenhormone zu bilden, die diese Entwicklungsprozesse steuern. Ein Mangel kann zu Konzentrationsproblemen, Lernschwierigkeiten, Müdigkeit oder einer Vergrößerung der Schilddrüse (Kropf) führen.

Da Deutschland zu den Jodmangelgebieten zählt, erreichen viele Jugendliche die empfohlene Tageszufuhr nicht – vor allem, wenn wenig Fisch gegessen wird oder Jodsalz im Haushalt kaum verwendet wird.

So können Jugendliche ausreichend Jod aufnehmen:

  • 1–2 Mal pro Woche Seefisch wie Kabeljau oder Seelachs

  • Regelmäßige Verwendung von jodiertem Speisesalz

  • Milch und Milchprodukte in den Speiseplan einbauen

  • Bei vegetarischer oder veganer Ernährung auf jodhaltige Alternativen achten

Als Kinderarzt in München berate ich Sie und Ihre Jugendlichen gerne individuell zur optimalen Jodversorgung – für eine gesunde körperliche und geistige Entwicklung in der wichtigen Wachstumsphase.

Quelle: Arbeitskreis Jodmangel e.V.