Medizinische Betreuung für Kinder & Schulkinder

Begleitung von Kindern in Entwicklung, Ernährung und emotionalen Herausforderungen

Die Schulzeit stellt Eltern und Kinder vor viele neue Herausforderungen. Für eine gesunde körperliche Entwicklung sind eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung wichtig. Gleichzeitig tauchen vermehrt Themen wie schulischer Druck, Frustration oder emotionale Belastungen im Alltag auf. Gemeinsam mit Ihnen als Eltern gehe ich diese Fragen unserer modernen Zeit an und unterstütze meine jungen Patienten dabei, sich auch als Schulkinder positiv, gestärkt und gesund zu entwickeln.

 

Im Rahmen meiner Sprechstunde stimme ich die medizinische Begleitung exakt auf diese Altersphase ab. Von den altersgerechten Vorsorgeuntersuchungen (wie der U10 und U11) über notwendige Auffrischungen beim Impfschutz bis hin zu akuten Beschwerden bin ich an Ihrer Seite. Eine vollständige Übersicht über mein medizinisches Angebot finden Sie auf der Seite Leistungen.


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Vereinbaren Sie telefonisch direkt bei mir einen Termin. Ich bin gerne für Sie da – persönlich, einfühlsam und gut erreichbar.
Dr. med. Anne Katrin Rothe | Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin

 

FAQ: Häufige Fragen und Eltern-Ratgeber

Warum hat mein Kind Konzentrationsprobleme? Ist das ein Zeichen für ADHS?

Das Universitätsklinikum Köln hat in dem Portal adhs.info Informationen zusammengestellt rund um das Störungsbild ADHS, hilfreiche Tipps für das Familienleben, Informationen zur Diagnostik von ADHS, Informationen zu den Behandlungsmöglichkeiten und ausgewählte Literatur für Eltern.

Warum ist Jod für Schulkinder wichtig?

Jod ist für Kinder besonders wichtig, weil es eine zentrale Rolle in der körperlichen und geistigen Entwicklung spielt. Insbesondere für Schulkinder ist Jod besonders wichtig, weil es für die Bildung der Schilddrüsenhormone benötigt wird. Diese Hormone steuern Wachstum, Stoffwechsel, Energiehaushalt und die Entwicklung des Gehirns. Ein Jodmangel kann dazu führen, dass Kinder schneller müde werden, sich schlechter konzentrieren und Lernschwierigkeiten entwickeln. Da Schilddrüsenhormone auch das Längenwachstum beeinflussen, kann eine unzureichende Jodzufuhr Wachstumsverzögerungen begünstigen. Zudem versucht die Schilddrüse bei dauerhaftem Jodmangel, den Mangel auszugleichen, indem sie wächst – es kann ein sichtbarer Kropf entstehen. Da Deutschland zu den Jodmangelgebieten zählt und viele Kinder zu wenig Jod aufnehmen, etwa durch wenig Fisch, selten verwendetes Jodsalz oder jodarmer vegetarischer bzw. veganer Ernährung, ist eine ausreichende Versorgung besonders wichtig.

Quellen: RKI: „Jodversorgung“, KiGGS-Studie und Jodmonitoring Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE)

Linkshändigkeit: Wie lang dauert es, bis sich die Händigkeit festlegt?

Fachleute gehen davon aus, dass die Händigkeit – also ob ein Kind links- oder rechtshändig ist – angeboren und genetisch festgelegt ist. Bei vielen Kindern zeigt sich die bevorzugte Hand sehr früh. Das ist jedoch erst möglich, wenn die frühen Reflexe des Säuglings abgebaut sind, meist gegen Ende des ersten bis ins zweite Lebensjahr. Manche Kinder brauchen etwas länger, bis ihre Händigkeit eindeutig erkennbar ist – das ist völlig normal.

Etwa ein Jahr vor der Einschulung sollte klar sein, welche Hand Ihr Kind bevorzugt und später zum Schreiben nutzen wird. In dieser Zeit beginnen viele Kinder bereits, Buchstaben zu erkennen und nachzumalen – das gelingt am besten mit der dominanten Hand. Bei der U7 kann der Kinderarzt bereits fragen, welche Hand Ihr Kind häufiger nutzt. Manche Kinder zeigen zu diesem Zeitpunkt schon eine klare Links- oder Rechtshändigkeit. Wechselt Ihr Kind noch zwischen beiden Händen, ist das völlig in Ordnung – wichtig ist, keinen Einfluss auf die Händigkeit zu nehmen.

Bei der U8 sollten Kinder, deren Handpräferenz weiterhin unklar ist, gegebenenfalls an Fachleute überwiesen werden. Zeigt sich eine eindeutige Linkshändigkeit, ist es hilfreich, auf passende Linkshandprodukte hinzuweisen und darauf zu achten, dass beim Essen, Basteln und anderen Tätigkeiten alles der Händigkeit des Kindes angepasst ist. Bei Bedarf können zudem erste Hinweise für eine entspannte Schreibhaltung gegeben werden.

Quelle: KINDER- UND JUGENDARZT  Zeitschrift Auflage Nr. 7 von 2012

Wie viel Schlaf braucht ein Schulkind?

Ausreichender Schlaf ist entscheidend für die Gesundheit, Konzentration und emotionale Stabilität von Schulkindern. Als Kinderarzt in München empfehle ich folgende Richtwerte für die Schlafdauer:

  • 6–7 Jahre: 10–11 Stunden

  • 8–10 Jahre: 9–10 Stunden

  • 11–13 Jahre: 9–10 Stunden

  • 14–17 Jahre: 8–10 Stunden

Schläft Ihr Kind genug, zeigt es tagsüber eine gute Aufmerksamkeit, Ausgeglichenheit und Leistungsfähigkeit. Müdigkeit, Reizbarkeit oder häufige Kopfschmerzen können hingegen Hinweise auf Schlafmangel sein. Für einen gesunden Schlafrhythmus helfen feste Zubettgehzeiten, ein ruhiger Abend ohne Bildschirmmedien sowie ein angenehmes, dunkles Schlafzimmer. In meiner Münchner Kinderarztpraxis berate ich Sie gerne individuell zu Schlafgewohnheiten und unterstütze Sie dabei, die optimale Schlafumgebung für Ihr Schulkind zu finden.

Quellen: KiGGS-Studie des Robert Koch-Institut (RKI), Längsschnittstudie Gesundheitsverhalten und Unfallgeschehen im Schulalter des Forschungszentrums Demografischer Wandel (FZDW) an der Frankfurt University of Applied Sciences.

Muss ich mein Kind gegen Masern impfen?

Impfnachweis für Krippe, Kita und Schule

Seit 2020 gilt das Masernschutzgesetz. Eltern müssen nachweisen, dass ihr Kind ab dem vollendeten ersten Lebensjahr bei Eintritt in eine Gemeinschaftseinrichtung wie Krippe, Kindergarten oder Schule ausreichend gegen Masern geimpft oder bereits immun ist. Ein ausreichender Impfschutz liegt vor, wenn ab dem ersten Lebensjahr mindestens eine Masernimpfung und ab dem zweiten Lebensjahr mindestens zwei Masernimpfungen erfolgt sind. Eine bestehende Immunität kann alternativ durch einen Bluttest (Titerbestimmung) bestätigt werden. Lesen Sie mehr über Masern im Artikel von Ihrer Dr. med. Anne Katrin Rothe.